Ratgeber zur Prostata-Gesundheit

Schritt # 1: Entgiften von Enddarm und Urogenitaltrakt

Fakt ist, über 50% aller Männer über 50 haben Probleme beim Wasserlassen, sie müssen nachts ständig aufstehen und erleben sogar peinliche Situationen deswegen. Bei vielen ist die Prostata vergrößert. Und es trifft immer mehr junge Männer. Die Ursache: „Untenrum“ ist die Müllkippe unseres Körpers. Im Darm und im Harntrakt sammelt sich fröhlich alles an, was auf Dauer zu Problemen führt. Müdigkeit, Schmerzen, übermäßiger Harndrang – all das können erste Anzeichen dafür sein. Erektionsprobleme und Libidoverlust sind die nächsten. Und tatsächlich scheint die Häufigkeit schwerer Darm- und Prostataerkrankungen in Deutschland immer mehr zuzunehmen. Mit einer regelmässigen, natürlichen Entgiftung sorgen sie dafür, daß ihr Enddarm und Urogenitaltrakt ihre Funktionen wieder richtig wahrnehmen können. Und es ist ganz einfach. Wir greifen dabei auf jahrhundertealtes Wissen der Mamo-Indianer aus der Sierra Nevada Kolumbiens zurück.  Hier zum Download der Anleitung zur Entgiftung des Enddarms und des Urogenitaltrakts. Downloads

Schritt # 2: Meine Ernährung umstellen – was ist gut für die Prostata ?

Es lohnt sich sehr, die eigene Ernährung umzustellen. Die positiven Auswirkungen der richtigen Zusammensetzung unseres Speiseplans auf unsere Gesundheit ist wissenschaftlich bestätigt. Eine Prostata-schonende Ernährung sollte fettarm und idealerweise vegetarisch sein. Reichlich Flüssigkeit (Sauberes, bakterien-, schwermetall- und giftfreies Wasser !) , Bio-Gemüse, frisches Obst, Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind die Grundlage. Die mediterrane und auch die asiatische Küche bieten hierfür die beste Grundlage.

Alternative: Asiatische Küche

Die gutartige Prostatavergrößerung sowie Prostatakrebs treten in westlichen Industrieländern häufiger auf als in Asien. Während in Europa und Nordamerika 90 % der über 70-jährigen Männern eine gutartige Prostatavergrößerung haben, sind es in Japan und China weniger als 10 %. Emigrieren Japaner oder Chinesen in die USA, verdoppeln sich innerhalb von zwei Generationen die Prostatakrebs-Erkrankungen. Asiatische Kost ist gesünder, weil sie viele ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Phytoöstrogene enthält. Phytoöstrogene sind zum Beispiel in Sojaprodukten zu finden.

Alternative: Mediterrane Küche:

Rund ums Mittelmeer befinden sich die Regionen mit gesunden Essgewohnheiten. Der häufig verzehrte Fisch und
das gesunde Olivenöl enthalten hochwertige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Frisches Obst und Gemüse versorgen mit Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Gemäßigter Genuss von Rotwein erweist sich als beschützender Faktor gegen Herz- und Kreislauferkrankungen. Im Rotwein ist das Phytoöstrogen Resveratrol enthalten, das die die Zellen durch seine antioxidative Wirkung schützt. Die Flavonoide im Rotwein wirken sich sehr positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Die richtige Bilanzierung

Um seine Ernährungsumstellung richtig umzusetzen muss die Bilanzierung stimmen. Energiezufuhr und -verbrauch müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Ziel: ein gesundes Körpergewicht mit einem Body-Mass-Index zwischen 18 und 25.

Übergewicht ist ein Risikofaktor für Prostatakrebs ! Mit dem Fettanteil der Nahrung steigt das Risiko an Prostatakrebs und das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen. Vor allem gesättigte Fettsäuren aus Fleischverzehr sind schlecht für den Körper. Mehrfach ungesättigte Pflanzenfette (z.B. kaltgepresstes Olivenöl ) wiederum sind sehr gesund und schützen vor Krebs und Herzkreislauferkrankungen.

Überprüfe deine Energiequellen !

Der Tagesbedarf an Kalorien beträgt bei einem Mann abhängig vom Grundumsatz des Körpers und der körperlichen Aktivität durchschnittlich zirka 2500 kcal/Tag. Hauptenergielieferanten sind Kohlehydrate, Fette und Proteine. Die drei Komponenten benötigt der Körper, um gesund und leistungsbereit zu bleiben. Fett liefert doppelt so viel Energie wie die gleiche Menge an Kohlehydraten. 100 Gramm Kohlenhydrate liefern 430 kcal. Die gleiche Menge Fett bereits 930 kcal. Tipp:  nehmen sie am Tag nicht mehr als 1 Gramm Fett pro kg Körpergewicht zu sich.  Proteine sind Eiweisse und werden aus Aminosäuren gebildet. 100 Gramm Protein ergeben 410 kcal. Nicht alle Aminosäuren können von unserem Körper selbst hergestellt werden Daher sollte man täglich zirka 1 Gramm hochwertiges Eiweiß (essentielle Aminosäuren) pro kg Körpergewicht mit der Nahrung aufnehmen.

Iss Ballaststoffe !

Eine wichtige Rolle in unserem Organismus spielen pflanzliche Ballaststoffe (die nichtverdaulichen Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel).Sie finden sich in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen, Kichererbsen, in Salaten, Obst und in Gemüse. Ballaststoffe befördern die Darmtätigkeit und tragen zu einem gesunden Sättigungsgefühl bei. Tipp: Schon morgens je einen Esslöffel Flohsamen und Flohsamenschalen in 150ml Wasser kurz aufrühren und gleich trinken !

Viel Flüssigkeit, am besten sauberes Wasser !

Unser Körper braucht Wasser. Denn 70% unseres Körpers bestehen aus Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf ist abhängig vom Nährstoffumsatz, vom Flüssigkeitsverbrauch durch Schwitzen und von der Herz- und Nierenaktivität.  Mit 2,5 Litern sollte ein Erwachsener bei normaler körperlicher Betätigung täglich gut auskommen. Merke: Was sind die Top 3 Getränke ? Wasser, Wasser und Wasser !  Tipp: Achten sie auf eine gute Quelle und vermeiden sie Plastikflaschen – der eigenen Gesundheit zuliebe.   Ideale Alternative ist zum Beispiel ein mobiler Wasserfilter neben dem Trinkwasserhahn.

 


Tipp: wir verwenden seit Jahren den British Berkefeld ATC Sterasyl Gravity Water Filter – ob zu Hause oder unterwegs.

Der British Berkefeld Wasserfilter zerstört die gesunden Mineralien im Leitungswasser wie die meisten Umkehrosmose-Filter nicht, sondern entfernt u.a. Bakterien, Schwermetalle, organische und anorganische Verbindungen und Pestizide. Er lässt die gesunden Mineralien passieren. Es entsteht auch kein Plastikmüll durch Tauschfilter bei der Verwendung des British Berkefeld Filters, da die Keramik-Filterkerzen erst nach ca. 3000 Litern ersetzt werden müssen. Man spart sich das Schleppen von Plastik- oder Glasflaschen und natürlich der Umwelt auch die damit einhergehenden Belastungen. Hier der aktuellste, unabhängige Test (Download). Übrigens: wer das ganze Jahr sein Wasser aus Plastikflaschen trinkt, nimmt im Durchschnitt 90000 Plastikpartikel zu sich laut einer aktuellen kanadischen Studie – im Leitungswasser sind es „nur“ 4000.
Ganz wichtig: das Wasser schmeckt hervorragend!


Worauf achten beim Umstieg auf mehr pflanzliche Ernährung ?

Um in den Genuß der Vorzüge und der unterschiedlichen Wirkungen der sekundären Pflanzenstoffe zu kommen, ist es empfehlenswert, sich eine möglichst vielseitige pflanzliche Ernährung zu organisieren.  Besonders wichtig ist es, bei der Zubereitung auf den Erhalt der bioaktiven Substanzen zu achten:

  • Auf Frische achten! Frisches und reif geerntetes Obst und Gemüse haben den höchsten Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen. Lagern sie die Lebensmittel am besten nur kurz. Auch auf Tiefkühlkost können sie zurückgreifen!
  • Achtung hitzeempfindlich! Nur als Rohkost bietet sich Ihnen alles was die Pflanze hergibt ! Wenn sie doch kochen, dann nur  mit kurzer Garzeit, dem richtigen Fett oder Wasser und bei niedriger Temperatur. Tip: verwenden Sie die Garflüssigkeit als Sauce mit !
  • Denken Sie an die Schale! Ein großer Teil der Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe befinden sich in der Schale, um die Pflanze vor äußeren Einflüssen zu schützen. Äpfel also nicht schälen, die weiße Haut von Zitrusfrüchten mitessen, Wurzelgemüse nur gut bürsten und Vollkorn- statt Weißmehlprodukte verwenden.

Sekundäre Pflanzenstoffe- wo finde ich die ?

Sekundäre Pflanzenstoffe befinden sich im Obst, Gemüse, in Hülsenfrüchten und in Getreide.. Sie wirken “sekundär” als Duft-, Aroma- und Farbstoffe. So schützen sie die Pflanzen vor Umwelteinflüssen und Schädlingen. Die “primären” Inhaltsstoffe der Pflanzen, nämlich Kohlenhydrate, Proteine und Fette, stellen das Stützgerüst der Zelle.

Sekundäre Pflanzenstoffe kommen nur in sehr geringen Mengen in unserer Nahrung vor. Pro Tag nehmen wir nur etwa 1,5 g davon zu uns. Wie auch Vitamine werden sekundäre Pflanzenstoffe nicht in unserem Körper hergestellt, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Liste der sekundären Pflanzenstoffe – eingeteilt in 9 Gruppen:

  • Carotinoide
    Vorkommen: Salat, Spinat, Erbsen, Kürbis, Tomate, Paprika, Aprikose, Brokkoli
    Aufgabe: Farbstoff
  • Wirkung: Antioxidativ zum Zellschutz, manche Carotinoide tragen zum Aufbau von Vitamin A und damit zur Sehkraft bei
  • Polyphenole
    Vorkommen: alle Pflanzen
    Aufgabe: Phenolsäuren als Farbstoff und Flavonoide als Aromastoff
    Wirkung: Antioxidativ für die Stärkung des Immunsystems und dem Schutz vor Krebs
  • Phytosterine
    Vorkommen: Kerne, Hülsenfrüchte und Nüsse
    Wirkung: Senkung des Cholesterins zum Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen
  • Glucosinolate
    Vorkommen: Kreuzblütler (Senf, Kohl, Kresse, Meerrettich)
    Aufgabe: scharfer Geschmacksstoff
    Wirkung: Krebsschutz nach enzymatischer Aktivierung im Verdauungstrakt
  • Sulfide
    Vorkommen: in Liliengewächsen (Zwiebeln, Lauch, Spargel, Knoblauch)
    Wirkung: Krebsschutz nach enzymatischer Aktivierung im Verdauungstrakt
  • Protease-Inhibitoren
    Vorkommen: in Hülsenfrüchten, Getreide
    Wirkung: Entzündungshemmend, Regulation des Blutzuckers, Krebsschutz
  • Terpene
    Vorkommen: in Pfefferminze, Kümmel, Zitrusfrüchten
    Aufgabe: Duft- und Aromastoff
    Wirkung: Krebsschutz
  • Phytoöstrogene *
    Vorkommen: in Hülsenfrüchten, Getreide
    Wirkung: Krebsschutzeffekt bei den hormonabhängigen Krebsarten wie Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs
  • Saponine
    Vorkommen: in Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, Sojabohnen)
    Aufgabe: Duft- und Aromastoff
    Wirkung: Krebsschutz, Senkung des Cholesterins zum Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen

*Hormone beeinflussen die Prostata. Das Verhältnis zwischen dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen und dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron wirkt sich auf das Wachstum der Prostatazellen aus. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe und ähneln dem körpereigenen Hormon Östradiol. Sie kommen vor allem in Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Kichererbsen) und Getreide vor. Phytoöstrogene beeinflussen das Gleichgewicht der Hormone und regulieren damit das Wachstum der Prostata.

Schritt # 3: Bewegung, nicht Sitzen !

Halten Sie Ihren Körper in Bewegung ! 

Gehen Sie mindestens 10,000 Schritte pro Tag, am besten in einer erhöhten Geschwindigkeit – damit haben Sie gleich ihre Herz- und Kreislauftätigkeit angeregt. Sitzen und Trägheit befördern die Erkrankungen von Darm und Prostata.  Joggen, Schwimmen, Radfahren, Ballsport sind natürlich willkommene Ergänzungen. Wenn Sie ihren Arbeitsalltag jedoch gut planen können – bauen Sie immer eine halbe Stunde morgens und eine halbe Stunde abends ein. Der Schrittzähler in ihrem Handy gibt ihnen über ihre Leistung täglich bereitwillig Auskunft.

Sitzen ist das neue Rauchen !

Wissenschaftler und Arbeitsmediziner sind sich längst einig: Sitzen als Dauerzustand ist eine der schlechtesten Haltungen für den menschlichen Körper. Dafür haben sie gute Argumente und viele Erkenntnisse. Die AOK schreibt hierzu:

  • Bei falscher, vermeintlich bequemer Sitzhaltung erschlafft die Bauchmuskulatur. Dadurch wiederum kann sich der Rücken zum Rundrücken verformen.
  • Bei anhaltender Rundrückenbildung kommt es zu einer ungleichmäßigen Belastung der Bandscheiben, die nun schlecht mit Nährstoffen versorgt werden können.
  • Stress und schlechte Beleuchtung führen zu weiteren Anspannungen im Rücken, oft kommt es auch noch zu Folgebeschwerden wie Kopfschmerzen.
  • Die inneren Organe werden eingeklemmt, vor allem die Atmungs- und Verdauungsorgane.
  • Infolge mangelnder Durchblutung stellen sich Muskelverhärtungen und Muskelverspannungen ein.
  • Ein Defizit an Bewegung führt nach und nach zum Verkümmern der Muskeln.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird nicht ausreichend trainiert.

Daher: Sorgen Sie für eine stehende Tätigkeit, so oft es ihre Arbeit erlaubt ! 

Ideal hierfür: ein flexibel erhöhbarer Schreibtisch, ob für zuhause oder im Büro. https://www.modulor.de/modulor-tischgestell-t-hoehenverstellbar.html?nosto=fallback-nosto-3